Aktuelles

Aufgrund der Herbstferien entfallen die Kurse "Lungensport" und "Rehasport Orthopädie" am 24.10. und 31.10. in der Turnhalle Alswede.

Qualifizierter Rehasport in

Hüllhorst & Lübbecke

 

Spaß in der Gruppe

 

Keine Mitgliedschafts

pflicht

 

Keine Aufnahmegebühr

 

Rehasport – was ist das eigentlich?

Bei unserem Reha- und Gesundheitssportverein am Wiehen e. V. sind Sie genau richtig …


Rehabilitationssport ist: "ärztlich verordneter Rehabilitationssport in Gruppen".

"Rehabilitationssport wirkt mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele ganzheitlich auf die behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen, die über die notwendige Mobilität sowie physische und psychische Belastbarkeit für Übungen in der Gruppe verfügen, ein. Ziel ist es, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein insbesondere auch von behinderten oder von Behinderung bedrohten Frauen und Mädchen zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten."

Maßgeblich für die Umsetzung des Rehabilitationssports ist die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01. Januar 2011.

Alle von den DBS Landesverbänden anerkannten Rehabilitationssportgruppen werden nach einem einheitlichen Verfahren geprüft. Dieses bundesweite Anerkennungsverfahren bildet die Grundlage für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Rehabilitationssports in Deutschland.

Das bedeutet: Rehabilitationssport ist Sport. In der Gruppe werden Fähigkeiten erworben, erhalten und erweitert, um jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer die Teilhabe an der Gesellschaft (wieder) zu ermöglichen. Die Gruppe spielt dabei eine Ausschlag gebende Rolle. Der Austausch mit anderen, die ähnliche Einschränkungen haben, unterstützt den Prozess der Rehabilitation sowie dessen Sicherung.

Die Sportgruppen orientieren sich immer an den besonderen Anforderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es gibt Angebote für alle Arten von Behinderung. Durch eine sorgfältige Übungsauswahl lassen sich mit Rehasport oftmals die körperlichen Funktionen erhalten oder sogar verbessern. Ausdauer und Kraft kommen zurück, die Koordination verbessert sich und das Selbstbewusstsein wird verstärkt. Das Wichtigste dabei: Mitmachen kann so gut wie jede und jeder, auch Menschen mit einer Schwer- oder Schwerstbehinderung. Niemand wird unter- oder überfordert, denn die Gruppen werden nach besonderen Kriterien, zum Beispiel Alter und Beschwerdebild zusammengestellt.

 

 

Rehasport als ärztliche Verordnung


Als Einstieg kann Rehabilitationssport ärztlich verordnet werden. Er ist dann gesetzlich festgeschrieben als ergänzende Maßnahme der Rehabilitation in Gruppen und unter Obhut eines Arztes. Verordnet werden können als Erstverordnung durch einen zugelassenen Arzt:

  • 50 Übungseinheiten in 18 Monaten (Regelfall)

  • 120 Übungseinheiten in 36 Monaten (nur bei festgelegten bzw. chronischen Erkrankungen möglich)

Diese erfolgen meist zu festen Zeiten in geleiteten Übungsgruppen durch entsprechend qualifizierte Übungsleiter. In der Regel ein- bis zweimal pro Woche (je nach Empfehlung) zu je 45-60 Minuten. ´

Sie können jedoch auch als Folgeleistung einer medizinischen Rehabilitation für die Dauer von sechs bis (in speziellen, begründeten Fällen) 24 Monaten z.B. durch die Rentenversicherung verordnet werden.

Auch nach der Verordnung können alle Kurse weiterhin eigenverantwortlich besucht werden.


Quelle: Behinderten – Sportverband NW

 

 

Antragsformular 56
Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Reha & Gesundheitssportverein am Wiehen